ATEGRIS –EVANGELISCHE KRANKENHÄUSER MÜLHEIM UND OBERHAUSEN

Steckbrief

Zu ATEGRIS gehören die evangelischen Krankenhäuser in Mülheim und Oberhausen mit insgesamt 1.123 Betten und ca. 2.300 Mitarbeitern. Die Krankenhäuser stehen für eine neue Form des Krankenhausmanagements. ATEGRIS arbeitet mit dem Ziel auf die zukünftigen Anforderungen und Veränderungen im Gesundheitssystem patientenzentriert, mitarbeiter-orientiert und betriebswirtschaftlich zugleich zu reagieren.

Branche: Gesundheitswesen / Health-Care
Standorte: Mühlheim, Oberhausen; 2.275 Mitarbeiter, 1.120 Betten
Teilnehmer: 1.000 IP-Telefone, 660 DECT-Telefone
Gewerke: TK (IP, DECT), UC, UMS, Alarm-Server, Patienten-Kommunikation
Projektzeit: 11/2008 - heute


Ausgangssituation

Im Hinblick auf die auslaufenden Mietverträge im EKM, Mülheim und die geplante Fertigstellung des Neubaus im EKO, Oberhausen, planen beide Häuser die Neubeschaffung und Modernisierung der Telekommunikationssysteme. Durch die Kopplung der Beschaffungsmaßnahme sollen mögliche Synergien im Planungs- und Beratungsaufwand ausgeschöpft und durch das gebündelte Vergabepotential ein wirtschaftlich optimales Ergebnis im Wettbewerb erzielt werden.


Projektziel

Das Hauptziel ist die Modernisierung der gesamten Kommunikationsinfrastruktur sowohl für die Verwaltung als auch für die Patientenkommunikation ohne eine Kostensteigerung zu bewirken. An beiden Standorten sollen die zentralen Systeme in neuen Räumlichkeiten untergebracht (19“-Einbau, Kühlung, Überwachung, etc.) werden.

Sämtliche Wahlleistungsbereiche werden mit Multimedia-Terminals ausgestattet. Alle übrigen Zimmer sollen mit modernsten Flachbildschirmen ausgerüstet werden. Eine weitere Projektmotivation besteht in der besonderen Einrichtung einiger Patientenservicebereiche (TV-Großleinwände, Internetzugang). Diese gehoben ausgestatteten Service-Plus-Bereiche werden nunmehr tatsächlich „Hotel-Charakter“ haben.

Nach Abwägung der möglichen Systemtechniken werden eine moderne IP-Grundplattform inkl. IP-Endgeräten in Kombination mit einer konventionellen und mittels Alarmserver angeschalteten DECT-Technik (Herzalarme, etc.) installiert.


Weg – unsere Beratungsleistung

Um die dargestellten Ziele zu erreichen, wird das Projekt von Beginn an mit einer sehr straff ausgeprägten Projektleitungs-Struktur durchgeführt. Sowohl im Hause des Kunden, bei den beteiligten Lieferanten und bei der HSP Beratungsgesellschaft gibt es genau einen haupt-verantwortlichen Ansprechpartner. Dies galt von der IST-Analyse, über die Beschaffungs- bis hin zur Implementierungsphase. Regelmäßige Projektmeetings (physikalisch oder als Telefonkonferenz) ermöglichen eine möglichst ausschreibungs- und termingerechte Ausführung der technischen Konzeption. Nach 2,5 Jahren Projektlaufzeit wird in Kürze die Gesamtabnahme inkl. Rechnungsprüfung erfolgen können.

Ganz besondere Herausforderungen wurden im Verlauf des Projektes vor allem im Bereich der Produktentwicklung erkannt. Die heute üblichen äußerst kurzen Innovationszyklen der einzelnen Produkte erschweren die Implementierungsarbeiten in besonderem Maße und erhöhen den erforderlichen Projektmanagementaufwand und teilweise erforderliche Eskalationen auf der Projektsteuerungsebene bis in die obersten GF-Ebene aller Beteiligten Unternehmen.

 
Herr Olthoff, Facility Management, EKO

Statement Kunde

Im Hinblick auf die Vielzahl an Telekommunikations-Systemen, welche durch die auslaufenden Wartungsverträge zur Neubeschaffung anstanden, wurde die Firma HSP Beratungsgesellschaft mbH als Berater ausgewählt.

Durch gute Fachkompetenz und straffem Verhandlungsgeschick hat HSP der Ategris GmbH eine innovative Gesamtlösung vorgeschlagen, ausgeschrieben und zusammen mit den FM-Mitarbeitern der Ategris auch umgesetzt.

Durch mehrere unvorhergesehene Änderungen von Systemkomponenten wurden besonders durch Projektmanagement- und Eskalationsprozesse seitens HSP die vorgegebenen Ziele dennoch erreicht.