All IP

Das neue Jahr hat kaum begonnen und schon steht wieder die Cebit vor der Tür.

Doch dieses Jahr bringt eine bedeutende Neuerung mit sich: den ersten Standard All-IP-Anschluss der Deutschen Telekom auf Basis des SIP-Protokolls. Dieser ersetzt den Standard ISDN-Anlagenanschluss für Telefonanlagen.

Die Deutsche Telekom meint es ernst. Ende 2018 geht das herkömmlich ISDN-Netz außer Betrieb. Sicher gibt es die ein oder anderen Wettbewerber, wie Versatel oder Vodafone, die den ISDN-Dienst noch bis 2020 oder 2022 anbieten, aber ist das wirklich die Lösung des Problems?

Wir denken nicht. Aussitzen war bei Megatrends bisher immer die falsche Entscheidung. Agieren statt reagieren ist der sinnvolle Weg. Keine Organisation kann es sich erlauben, den Megatrend Digitalisierung zu verschlafen. Denn dort, wo Sie heute zögern, müssen Sie in Zukunft Boden gutmachen.

Alle Geschäftskunden, Behörden etc. werden bereits heute von allen möglichen Seiten wie Netzbetreibern, Anbietern von TK oder Cloud-Dienstleistungen auf die Thematik angesprochen, um es vertrieblich zu nutzen. Ähnlich der ISDN-Einführung vor rund 25 Jahren oder beim Millenniumswechsel.

Doch während es gerade beim Millennium-Thema viel um Panikmache ging, haben wir es hier mit einem echten, realen Problem zu tun. Die Folgen sind absehbar, sie sind beherrschbar – man sollte nur keine Zeit verlieren.

Fakt ist, dass jedes Unternehmen, jede Behörde und Verwaltung und auch jede Einrichtung der Gesundheitsversorgung sich mit dem Thema All-IP auseinandersetzen muss. Hier fällt nicht nur einfach eine Anschlusstechnik weg, die durch eine andere ersetzt wird. Vielmehr ergeben sich völlig neue Möglichkeiten in der Kommunikationsarchitektur mit vielen Chancen aber natürlich auch einigen Risiken.

Wenn dem Unternehmen nur noch ein Transportnetz zur Verfügung steht, ist die logische Konsequenz, dass bei einem Defekt kein Dienst, also auch kein Telefon mehr funktioniert. Andererseits können sich schon heute die wenigsten Unternehmen und Verwaltungen einen Ausfall ihres Datennetzes erlauben, weil ohne IT kein Mitarbeiter mehr seine Arbeit machen kann.

Insofern hat die Hochverfügbarkeit der IT-Infrastruktur und der zugehörigen Verbindungen und Anschlüsse bei allen IT-Verantwortlichen eine sehr hohe Priorität.

Was All-IP für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation im Detail bedeutet, vermögen wir an dieser Stelle natürlich im Detail nicht zu sagen. Sicher ist jedoch, dass bereits heute jede Veränderung von Infrastrukturen (TK-Anlagen, LAN, WAN) in diesem und im kommenden Jahr immer unter Berücksichtigung von All-IP erfolgen und eine Art Masterplan hierfür in der Schublade liegen sollte.

So lassen sich Fehlinvestitionen vermeiden. Vielmehr können Sie bereits heute die Einsparpotenziale der Zukunft realisieren, indem Sie die neue Technologie zielgerichtet und sicher einsetzen.

Wir von HSP stehen Ihnen zu diesen Fragestellungen gerne zur Verfügung und bietet Ihnen einen All-IP-Check, der den Status Quo hinsichtlich der All-IP-Fähigkeit bewertet und die ToDo´s in Abhängigkeit bereits geplanter Veränderungen technisch und wirtschaftlich aufzeigt.

Wir helfen Ihnen, Technologie zu verstehen, Risiken zu bewerten und zu managen und so Chancen und Potenziale wahrzunehmen.

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